Coq au Vin – nicht nur ein Rezept

Was gibt es Besseres als an kühlen Herbsttagen in einer gemütlichen Brasserie ein schönes Glas Rotwein zu trinken und das Nationalgericht der Franzosen zu kosten: „Coq au Vin“.

Die Herkunft von Coq au Vin

Das Nationalgericht Coq au Vin ist ein fester Bestandteil der französischen Küche. Dies war nicht immer so, denn das Gericht war ursprünglich ein Bauerngericht. Die Wurzeln stammen aus dem schönen Burgund. Eine Region die sich in der Mitte von Frankreich befindet. Berühmt wurde Burgund durch die edlen Weine, die auch für die Zubereitung von Coq au Vin sehr bedeutend sind. Denn übersetzt heißt das Gericht „Hahn in Wein". Ein besonderer Grundsatz der Franzosen besagt, dass kein minderwertiger Wein zum Kochen verwendet werden darf, sondern der gleiche, der auch zum Gericht serviert wird. Streng genommen ist in der burgundischen Art des Coq au Vin ein ganzer Hahn enthalten. Der Hahn ist das Wappenzeichen der Franzosen und deshalb von großer Bedeutung. Ende des 16. Jahrhunderts wollte Heinrich IV nur das beste für seine Untertanen und beschloss, dass dieses Gericht jeden Sonntag im Kreis der Familie gegessen wird. Coq au Vin ist bis heute noch ein beliebtes Sonntagsgericht in Frankreich. Da aber ein Hahn mittlerweile schwer zu bekommen ist, kann in abgewandelter Form auch eine Henne verarbeitet werden.

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Welcher Wein ist der Richtige?

Üblicherweise wird Coq au Vin mit einem trockenen Rotwein zubereitet. Im Originalrezept aus Burgund wird ein junger Burgunder verwendet. Wie der Name schon sagt ist dies die typische Weinsorte des Herkunftsortes. Aber auch andere Sorten, wie Chianti, Beujolais oder Côtes du Rhône passen zu dem Rezept. Mittlerweile hat fast jede Weinregion ihr eigenes Coq au Vin in abgewandelter Form. Einige Regionen verwenden sogar Rosé oder Weißwein zum Kochen des Fleischgerichtes. Mit Weißwein zubereitet heißt das Gericht dann Coq au Vin Blanc. Durch die unterschiedlichen Sorten und Regionen des Weins ändert sich auch der Name des Gerichts.

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Welcher Topf ist der Richtige?

In Frankreich wird Coq au Vin in einer Cocotte, einem Schmortop, zubereitet. In der französischen Küche kommt dieser besonders oft zum Einsatz. Genauso gut lässt sich auch ein Bräter oder ein Römertopf verwenden.

Coq au Vin – Das Rezept

Nach Tim Raue für 4 Personen.
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BASIS

  • 800 Milliliter Rotwein
  • 10 Milliliter Knoblauchöl
  • 10 Milliliter Zitronenöl
  • Zitronenthymian
  • 4 Stubenküken à 400 Gramm
  • 1 Kräuterstrauß
  • Honig
  • 100 Milliliter Kalbsjus

GEMÜSE

  • 2 Kohlrabi
  • 2 Karotten
  • 1 Steckrübe
  • 12 kleine Champignons
  • 50 Gramm Butter

BEILAGE

Kartoffelpüree, Thymian-Kartoffeln, Reis oder Baguette

ZUBEREITUNG

800 ml Rotwein auf 100 ml reduzieren. Knoblauchöl, Zitronenöl und Zitronenthymian zugeben. Alles zusammen mit den Stubenküken vakuumieren und 2 Tage im Kühlschrank marinieren lassen. Danach aus dem Vakuumbeutel entnehmen, salzen und mit dem Sud erneut vakuumieren und 4 Stunden bei 58 °C im Dampf garen. Anschließend den Beutel öffnen, dabei den Sud auffangen und die Stubenküken ca. 15 Minuten bei 200 °C im vorgeheizten Ofen kross garen. Anschließend das Küken mit einem gebundenen Kräuterstrauß befüllen. Den Rotwein-Hähnchen-Sud passieren, mit Honig süßen und zusammen mit Kalbsjus aufkochen. Kohlrabi, Karotten und die Steckrübe in Stifte à 0,5 cm Breite und ca. 3 bis 4 cm Länge schneiden. Gemüsestifte und Champignons salzen und in Butter anbraten, etwas Rotweinjus dazugeben und fertig garen. Das Gemüse in einem großen und tiefen Teller anrichten, darauf das Küken setzen und dazu Kartoffelpüree reichen.

Coq au Vin als Inspiration in der Mode

Ein Herbstspaziergang durch die Straßen von Frankreich. Auf der Suche nach dem besten Coq au Vin der Stadt. Durch die bunten Blätter und dem leichten Nebel zwischen den Häusern erstrahlt die Stadt von einer ganz neuen Seite. Was gibt es Besseres als jetzt in einer gemütlichen Brasserie ein schönes Glas Rotwein zu trinken und das Nationalgericht der Franzosen zu kosten: „Coq au Vin". Dieses französische Leben, die Vielfalt und die Leichtigkeit der Kultur spiegelt sich auch in Garderobe der aktuellen Herbst/Winter Saison wider.

Bei CG – CLUB of GENTS bestimmen warme Braun- und Beigetöne in einer neuen Helligkeit das Bild. Ergänzt werden diese durch Orange und helle Blautöne sowie durch Grau- und Navy-Kombinationen. Ein Innenfutter mit einem rotweintrinkenden Hahn macht das Kollektionsthema der Mainline perfekt. Die ehemals großen, markanten Muster werden diesen Herbst zugunsten kleinerer, diffuser Muster eingetauscht. Auch die Stoffe werden insgesamt leichter und bieten mehr Komfort.

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